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:: "BRING YOUR OWN BOWL"-INITIATIVE
Die bereits letztes Jahr angelaufene
Initiative beschreibt sich eigentlich schon selbst und ist so einfach, wie sie sich anhört.
Nimm dein eigenes Geschirr mit zum großen Freiwerk-Essensstand und lass dir das Menü auf deinen Teller servieren. Danach die Speisereste entsorgen und das Geschirr abwaschen. Weniger Energie und Ressourcen verbrauchen geht nicht, das
ist ganz klar.
Es wird vor Ort auch Möglichkeiten zum Abwaschen des eigenen Geschirrs geben. Und vermutlich werden auch die anderen Essensstände nichts dagegen haben, wenn du dein zu ihnen mit deinem eigenen Geschirr kommst.
:: REGIONALWer beim Bauernladen ums Eck seine Tomaten kauft schont das Klima, soviel sollte klar sein. Das unser Wirtschaftsystem es ermöglicht, das Äpfel aus Chile billiger sind als jene aus der Steiermark lässt nachdenklich stimmen. Ganz zu schweigen von der Umweltbelastung durch den Transport und der nichtvorhandene Rückverfolgbarkeit zum Produzenten der Lebensmittel.
Die Risiken sind logische Konsequenzen: Hungerslöhne, intensive Nutzung von Chemie (Pestizide), Kinderarbeit, Produktion alleine auf Ertrag und nicht auf Qualität ausgerichtet, Anstieg des CO2-Gehaltes, niedrige Gesundheitsstandards bei der Herstellung und Weiterverarbeitung, Ausbeutung des Bodens durch Monokulturen, Verwendung von Gentechnik und Ähnliches.
Wir kaufen lieber beim Nachbarn ein und sehen wie er die Tomate pflückt, wäscht und weiterverarbeitet. Falls mensch einmal was wissen will, geht er/sie einfach rüber, genauso wenn einem etwas nicht geschmeckt hat oder der Zahltag mitsamt Lob für die letzte Ernte ansteht.
:: SAISONALWer das isst was gerade wächst, spart Energie und Ressourcen. Künstlich angelegte Miniklimas in Glashäusern verbrauchen große Energiemengen.
:: BIOLOGISCH
Was ist Bio?
- Umweltschonenden Pflanzenbau,
- artgerechte Tierhaltung,
- Kreislaufwirtschaft,
- Erhaltung der Artenvielfalt,
- Bodenschutz und Klimaschutz.
EU-Verordnung gilt europaweit
Der Begriff „Bio“ ist durch die
EU-Verordnung 2092/91 gesetzlich geschützt. Diese Verordnung regelt die
Richtlinien des Bio-Landbaus. Sie wurde 1992 in Kraft gesetzt und wird
seither ständig überarbeitet und ergänzt. Die EU-Verordnung ist für alle
Mitgliedsländer bindend und regelt Pflanzenbau, Tierhaltung,
Verarbeitung, Handel und die Kennzeichnung für Bio-Lebensmittel.
Erzeuger
und Verarbeiter von Bio-Lebensmitteln verpflichten sich zur Einhaltung
der gesetzlichen Verordnung und erfüllen darüber hinaus noch häufig weit
strengere Verbandsrichtlinien. Dies stellt sicher, dass KonsumentInnen
Bio-Lebensmittel „sicher“ genießen können.
EU-Bio-Standard auch für Importware
Bio-Produkte aus Nicht-EU-Staaten, die auf den EU-Markt kommen, müssen ebenfalls den EU-Standards entsprechen.
Kontrolle
Bei Bio-Betrieben:
- Gemüse nicht mit chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln in Berührung kommt
- das Saatgut aus biologischer Landwirtschaft stammt
- keine leicht löslichen mineralischen Dünger in den Boden gelangen
- Tiere regelmäßigen Auslauf ins Freie und Weidegang haben
- Nur biologisches Futter eingesetzt wird
Bei Verarbeitungsbetrieben und Lieferanten:
- Warenflusskontrolle stellt sicher, dass es zu keiner Veränderung der der Ware kommt (Verpackungssiegel, seperater Arbeitsplatz)
- Roh- und Zusatzstoffe werden auf ihre Gentechnikfreiheit kontrolliert
- Synthetische Farbstoffe, Geschmacksverstärker, künstliche Aromen,
Stabilisatoren oder synthetische Süßstoffe sind bei der Verarbeitung von
Bio-Lebensmittel strikt verboten
Im Handel:
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Wer Bio-Produkte aufbereitet oder verarbeitet wird kontrolliert
- Wer bereits fertig abgepackt und etikettiert Ware verkauft wird nicht kontrolliert
:: FAIRER HANDELWo die regional nicht möglich ist - wie z. Bsp. bei Bananen, Kaffe oder Tee - wird auf Fairtrade gesetzt.
Dadurch werden gerechtere Preise, bessere
Arbeitsbedingungen, Nachhaltigkeit und faire Handelsbedingungen für die
Bauern/Bäuerinnen und PlantagenarbeiterInnen in den Entwicklungsländern gefördert.
:: MEHRWEGSYSTEMEEin Bock Ma's ohne unsere Mehrwegbecher ist für uns nicht mehr vorstellbar. Was hier schon seit Jahren praktiziert wird ist aber noch bei weitem nicht gängige Praxis. Noch all zu oft werden mit Einweg-Plastik-Geschirr unnötigerweise Energie und Ressourcen verschwendet.
Doch neben dem Mehrwegbechern und dem Verwenden von Papptellern und
Holzbesteck wird auch beim Einkauf auf ökologische Gebinde geachtet.
Dort wo es möglich ist, werden Fäßer gewählt, die umweltschonenste
Variante. Die zweite Wahl sind Glasgebinde mit möglichst
großem Volumen. Wo diese nicht zur Auswahl stehen
muss auf Plastik ausgewichen werden. Auch hier zuerst auf die
Mehrwegvariante, die aber sehr selten geworden ist. Zu allerletzt wird auf die Plastik-Einwegbehältnisse zurück
gegriffen.
Hört sich nach viel Auswahl an was so aber leider nicht ganz stimmt. Der Markt hat seine eigenen Gesetzmäßigkeiten und so nehmen seit längerem die Einweggebinde wieder stark zu und das Glas ab.
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