Offizielle Info an die Bock Ma's Festival – Gemeinde
Liebe Freund_innen, Weggefährt_innen und Unterstützer_innen des Bock Ma’s Festivals!

Der Anlass für dieses Schreiben an euch ist ein besonderer. Er ist die Folge einer Entscheidung (im Februar 2010), die uns wahrlich nicht leicht gefallen ist. Eine weitreichende Entscheidung, die wir euch als Teil des Gesamtkonzeptes nicht vorenthalten wollen: Das Bock Ma’s Festival 2010 wird definitiv die letzte Auflage unseres Projektes sein.
Im Folgenden die Gründe für das „Warum?“ :

1. das Gelände

Was so viel zum Ambiente des Bock Ma’s beigetragen hat und so gemütlich war, wurde in den letzten Jahren immer enger. Die räumlichen Kapazitäten der Burgruine und der umliegenden Wälder und Wiesen sind seit langem erschöpft. Wir fühlen uns diesem wunderschönen Platz verpflichtet, an dem so viele von uns innerhalb der letzten Jahre Wochen und Monate verbracht haben. Darum müssen wir uns eingestehen, dass die Menschenmenge, welche jedes Jahr zum Bock Ma’s „auf die Burg“ gekommen ist, für die Natur dort auf die Dauer nicht verkraftbar ist.

2. das Projekt

Das Motto „Never change a running system“ hat zwar was Wahres. Dank aller Beteiligten hat sich das Bock Ma’s auch stets weiterentwickelt. Und doch... für uns, die wir dem Bock Ma’s so viel Raum in unseren Leben gegeben, Zeit und Energie in dieses Projekt investiert haben, verfliegt mit der Arbeitsroutine Stück für Stück ein Wenig vom Projektzauber. Wir wollen aufhören bevor der Zauber auch für euch zu bröseln beginnt. All die Entwicklungen, welche das Festival und die beteiligten Menschen durchgemacht haben, sind oft viel zu schnell passiert, als dass wir noch realisieren hätten können, was da eigentlich gerade in und um uns geschieht. Die Zeit um all das zu verarbeiten fehlte uns bisher in einem Jahreskreis, in dem im Herbst die eine Arbeitsgruppe noch mit dem Abschluss des letzten Festivals beschäftigt war, während die andere schon wieder in den Vorbereitungen für das nächste steckte. Wir brauchen eine Pause um das Projekt und seine Konsequenzen für uns und andere zu reflektieren.

3. der Verein

Gäbe es das Bock Ma’s nicht, gäbe es das Freiwerk nicht. Der Verein wurde ursprünglich als Mittel zum Zweck „Festival“ gegründet. Mittlerweile ist aus ihm ein Kollektiv aus engagierten und motivierten Menschen geworden, welches ständig wächst und sich verändert. Festival und Verein haben sich weiterentwickelt und so erstaunt es nicht, dass wir heute - fünf Jahre nach der Vereinsgründung - neben dem Bock Ma’s auch noch freie Medien produzieren, ein Internetforum betreiben und in unterschiedlichsten (kultur)politischen Zusammenhängen vernetzend aktiv sind. Viele Ideen mussten in den letzten Jahren allerdings zurückgestellt werden, weil uns die Zeit und Energie fehlte, weitere Projekte zu realisieren. Sie wurden in die Schublade gepackt, für „danach“ – für den Tag nach dem Bock Ma’s. All diese Ideen wollen wir wieder herausholen, an ihnen und an uns weiter arbeiten. Beispielsweise haben wir gemeinsam mit anderen Initiativen ein Projekt beim „Festival der Regionen“ 2011 in Attnang-Puchheim eingereicht. Das Thema lautet „umsteigen“ - passend nicht bloß für das Festival, sondern auch für uns.

Es ist also sicher nicht „all over now, baby blue“. Wir machen weiter, miteinander, mit euch, aber eben ohne das Bock Ma’s. Wie dessen Name schon sagt, ist das Festival immer schon ein Ausrufezeichen der lokalen, freien Kulturszene gewesen. „Wir haben's gepackt und was losgetreten“ - können wir heute selbstbewusst sagen. Jetzt gilt es, den entstandenen, fruchtbaren Kulturboden unter dem harten, regionalen Pflaster weiter zu beackern...

Vorher wollen wir mit euch aber den Abschied gebührend feiern!

Liebe Grüße, der Kulturverein Sozialforum Freiwerk und sein Bock Ma's Projektteam
 
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