Beweggründe

:: START


Entstanden ist unser Kollektiv aus mehrerlei Motiven: Einerseits haben uns die HERRschenden Missstände in unserem täglichen Umfeld veranlasst, nicht länger auf ein diesbezügliches Eingreifen von parteipolitischen Institutionen oder auf die Vernunft anderer zu hoffen, sondern selbst aktiv in den gesellschaftlichen Prozess einzugreifen. Andererseits wollten wir uns mit dem erdrückend kleinen Angebot an kritischer Zeitkultur abseits von Kommerz- und Traditionskultur in der Region nicht mehr abfinden. Darum begannen wir selbst aktiv zu handeln. Do it yourself eben.

 

Dies war der Nährboden für die folgenden Prozesse, wobei sich in einem ersten Schritt im Jahr 2005 drei Kulturinitiativen zusammenschlossen, um mit gebündelten Kräften ein nachhaltiges Projekt für die regionale Kulturlandschaft, für die soziale Kohäsion und gegen Rassismus ins Leben zu rufen: das Bock Ma’s Benefizfestival.


:: Erkennen


Die Politik wäre eine sehr wesentliche Möglichkeit das Zusammenleben nach sozialen, humanistischen und ökologischen Gesichtspunkten zu gestalten, jedoch ist sie seit geraumer Zeit von sehr unausgewogenen Interessen durchwachsen. Besonders die Doktrin der wirtschaftlichen Gewinnmaximierung bedeutet einen beinahe uneingeschränkten Reichtum in den Händen weniger auf Kosten einer breiten Bevölkerungsschicht. Ferner hat dieses Verletzten des Solidaritätsprinzips durch die Westliche Welt zu einer Ausbeutung, Unterdrückung und Anhäufung von ökologischen Schulden in den so genannten Entwicklungsländern geführt.

 

Ein selbstbestimmtes Leben in Würde ist für die dort wohnenden Menschen kaum möglich, weshalb der Schritt zur Flucht die einzige Hoffnung darstellt. Geradezu absurd scheint in diesem Kontext die Tatsache zu sein, dass zahlreiche AsylwerberInnen in Österreich mit unzähligen Schikanen und Diskriminierungen konfrontiert werden, kaum eine Chance auf einen faires Verfahren haben und beim geringsten Verdacht in Schubhaft genommen bzw. abgeschoben werden. Dass AsylwerberInnen zum einen verallgemeinernd kriminelles Handeln oder Scheinehen unterstellt wird und sie zum anderen vergebens auf eine Arbeit oder Wohnung hoffen, unterstreicht diese Ungerechtigkeit.

:: Handeln



Frau Bock hat diesen Umstand schon vor etlichen Jahren erkannt. Inzwischen ist ihr Verein zu einer nicht mehr wegzudenkenden sozialen Institution Wiens geworden. In den Ute Bock Wohnprojekten sind über 300 obdachlose AsylwerberInnen untergebracht.


So haben wir eine Veranstaltung ins Leben gerufen, die nicht nur auf die Missstände hinweist, sondern ein Event das zeigt, wie Hilfe und Unterstützung aussehen könnte und bei dem man sich genauso amüsieren wie informieren kann. Gleichzeitg hat sich das Bock Ma's zu einem jährlichen Dreh- und Angelpunkt regionaler und freier Kunst-, Kultur- und Medienschaffender entwickelt.


Ein wichtiger Punkt bei unserem Vorhaben ist es auch, dass DU selbst bei uns mitmachen kannst! Jeder und jede soll die Chance haben, sich aktiv einzubringen und somit einen Teil dazu beitragen. Ansonsten kann und soll man sich einfach nur amüsieren, eine gute Zeit verbringen und die wohltätige Sache unterstützen.

 

"Do it yourself" lautet das Motto.

Kulturverein Sozialforum Freiwerk

 

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